Aktuelle Praxishilfen:
Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse
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Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
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Die deutschen Telekommunikationsunternehmen erwarten in den kommenden drei Jahren einen starken Anstieg des Neugeschäfts durch den Ausbau von Datendiensten. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) erhofft sich hiervon einen spürbaren Beitrag zur Wertschöpfung im Unternehmen. Der wichtigste Treiber dieser Entwicklung soll die zunehmende Verbreitung von Smart Phones und Tablet-Computern sein, die für einen Anstieg des Datenvolumens bei mobilen Diensten sorgen soll. Blickt man ins vergangene Jahr, so entfielen 2010 bereits 16 Prozent der gesamten Mobilfunkumsätze auf die Bereitstellung entsprechender Services. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Branchenkompass 2011 Telekommunikation“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
„Der Branchentrend geht zur verstärkten Kooperation zwischen Kommunikationsanbietern und Dienstleistern“, urteilt Peter Hascher, Telekommunikationsexperte bei Steria Mummert Consulting. So nutzen die Unternehmen die zunehmende Vernetzung der Lebenswelten, um neue Geschäftsfelder zu erschließen und gemeinsame Geschäftsmodelle zu entwickeln. „Für Kunden ist künftig beispielsweise kaufentscheidend, wie gut die Synchronisation sozialer Netzwerke auf mobilen Geräten gelöst oder wie attraktiv die Verbindung zwischen ortsbasierten Services und SMS-Gutscheinfunktionen umgesetzt ist“, so Hascher.
Weitere Wachstumsimpulse erwartet die Branche von Cloud Computing. 47 Prozent der befragten Unternehmen rechnen hierdurch mit vielversprechenden Wertschöpfungserträgen für die Zukunft. Den Hauptgrund sieht Steria Mummert Consulting in der vorangetriebenen Industrialisierung in vielen Unternehmen. Bei 64 Prozent soll diese mit dem Einsatz von Standard-Software einher gehen. Jedes zweite Unternehmen setzt zu diesem Zweck auf Software as a Service. Daneben bauen die Unternehmen ihre Machine to Machine-Dienste (M2M) aus, um zusätzlich Kapazitäten zu schaffen. „Mehr als 80 Prozent der Branchenkenner rechnen bis 2013 mit einer Zunahme des durch M2M-Kommunikation erzeugten Datenaufkommens“, so Hascher. Dagegen nehme die wirtschaftliche Relevanz reiner Sprachdienste kontinuierlich ab. Neue und datenintensive Angebote wie Videotelefonie und Internetfernsehen bewegten sich inzwischen auf dem gleichen Niveau. (BD)
