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Trau, schau, wem? 8 Fallen bei der Auswahl eines Webhosters

26.01.11

Die Realisierung eines Internetauftritts  ist schnell vom Tisch, wenn man einen Provider auswählt, der sich auf diesen Bereich spezialisiert hat. Dass auch dann nicht alles reibungslos von Statten gehen muss, hat der Hosting-Anbieter Verio  in der Praxis beobachtet. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, die mit ihrer Website nicht mehr zufrieden sind, suchen laut Verio geeignete Hosting-Komplettpakete. Damit am Ende des Vorhabens ein Erfolg zu verbuchen ist, sollten die Unternehmen die Lösungspartner genau unter die Lupe nehmen:

1. Erfahrung des Partners: Verfügt der Dienstleister in Sachen Bereitstellung von Webspace oder Hosting über ausreichend Erfahrung? Mehrjährige Erfahrungen aber auch die Größe des Hosters und finanzielle Stabilität garantieren die Sicherheit und Verfügbarkeit der Daten.
2. Versteckte Kosten und fehlende Preisstaffelung: Den Kosten sollte ein besonderer Blick gelten. Neben der einmaligen Einrichtungsgebühr und monatlichen Aufwendungen, können auch versteckte Kosten anfallen, die es zu identifizieren gilt, um böse Überraschungen zu vermeiden.
3. Aufwändige Implementierung der Website: Fehlen auf der Anwenderseite die notwendigen IT-Kompetenzen, sollte Wert auf Einfachheit gelegt werden, um die Website auch ohne  HTML-Kenntnisse bedienbar zu machen.
4. Keine flexible Lösung: Es gibt zahlreiche standardisierte Angebote, deren Individualisierungspotenzial gering ist. Hierbei sollten die Anwender darauf achten, dass sich die Design-Vorlagen verändern lassen.
5. Abstriche beim Leistungsumfang: Eine detaillierte Analyse des konkreten Leistungsumfangs ist unverzichtbar. Einige Basisleistungen sollten nach der Meinung von Verio in jedem Fall vorhanden sein. So sollte beispielsweise Flash unterstützt werden und Standard-Funktionen wie Blogs, Gästebücher, Foren oder auch RSS-Feeds im Standard-Paket enthalten sein.
6. Keine Erweiterbarkeit der Website: Die Website muss die Flexibilität besitzen, sich mit dem Unternehmen entwickeln zu können. Neben neuen Unterseiten betrifft dies auch neue Funktionen.
7. Keine Zusicherung der Verfügbarkeit: Die Verfügbarkeit der Website ist ein zentraler Punkt. Hier helfen Vereinbarungen mit den Dienstleistern (Service Level Agreements), die eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent garantieren und als strapazierfähige Grundlage für juristische Streitereien dienen.
8. Abstriche beim Service und Support: Gerade bei Angeboten von Massenhostern ist das Thema Service und Support der casus cnactus. Hierbei gilt ein besonderer Augenmerk der Erreichbarkeit und Reaktionszeit des Dienstleisters.

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