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Umfrage der DSAG: SAP ERP 6.0 im Kommen

17.03.08

Der Release-Wechsel auf ERP 6.0 ist im vollen Gange. Innerhalb eines Jahres hat sich die Nutzer-Zahl mehr als verdoppelt. Dies brachte eine Studie der Deutsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) unter ihren Mitgliedern ans Licht.

Die Wechsel hin zur SAP ERP 6.0 wird sich der Studie zufolge weiter fortsetzen. Von den 44 Prozent der Unternehmen, die ein Upgrade in diesem Jahr planen, beabsichtigen rund 95 Prozent auf diese Lösung umzusteigen. Ca. drei Prozent planen den Wechsel auf die Vorgängerversion und zwei Prozent einen SAP-R/3-Einsatz.

Dieses Ergebnis drückt sich auch in den Verträgen aus. So haben derzeit rund 55 Prozent der DSAG-Mitglieder einen SAP-Business-Vertrag, ein Plus von sieben Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Etwas mehr als ein Drittel (35 Prozent) besitzen einen SAP-ERP-Vertrag. Im Vorjahr waren es noch 41 Prozent. Und knapp jeder zehnte ist im Besitz eines SAP-R/3-Enterprise-Vertrags.
Kaum Veränderungen sind bei der Motivation für den Release-Wechsel zu finden. Bei knapp der Hälfte der Firmen erfolgt der Wechsel, da die Wartung der aktuell im Einsatz befindlichen Software ausläuft. Mehr als ein Drittel plant den Wechsel zu nutzen, um in den Genuss neuer Funktionen zu kommen. Enterprise SOA spielt als Grund nur eine untergeordnete Rolle.

Die Vorteile einer Enterprise SOA werden von einer knappen Mehrheit mit einer einfacheren und flexiblen Gestaltung von Geschäftsprozessen angegeben. Jedoch ist die Projektierung hierbei die große Hürde. Drei Viertel der Unternehmen haben derzeit keine Planungen für solche Projekte. Das verbleibende Viertel setzt sich aus Unternehmen zusammen, die konkrete Projekte planen, in der Realisierung sind oder bereits SOA-Projekte abgeschlossen haben.

IT-Budget fließt in Dienstleistungen

Bei den IT-Budgets planen die Umfrageteilnehmer rund ein Drittel für SAP-Produkte und –Services. Circa 60 Prozent hiervon sollen für Dienstleistungen ausgegeben werden. 18 Prozent wollen in neue Hardware investieren und 23 Prozent in Software. Der Löwen-Anteil entfällt dabei auf SAP-Netweaver und dessen Komponenten. 

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