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Umsatzvolumen im elektronischen Handel steigt

01.12.09

Rund zwölf Prozent aller Unternehmen hierzulande haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr ihre Waren und Dienstleistungen über das Internet veräußert. Dieser Wert bewegt sich seit 2005 auf gleichem Niveau. Aber:  die Unternehmen mit elektronischem Absatzweg erzielten 2008 rund 39 Prozent ihres Gesamtumsatzes über das Internet – eine Steigerung von neun Prozent gegenüber 2005.
Neben dem Abverkauf von Produkten über Websites berücksichtigen die Verfasser auch den Verkauf mittels automatisiertem Datenaustausch. 35 Prozent der Unternehmen aus der Automotiv-Branche gaben an, im vergangenen Jahr Geschäfte über elektronische Netze abgewickelt zu haben. Sie erzielten damit bereits mehr als die Hälfte (52 Prozent) des gesamten Branchenumsatzes. Der größte Anteil des Online-Umsatzes (93%) wurde dabei mittels elektronischem Datenausstausch erzielt.

Auch in anderen Wirtschaftszweigen zeigt der Umsatzpfeil im eCommerce-Bereich nach oben: in den Wirtschaftszweigen Kultur, Sport und Unterhaltung sind fast ein Drittel (30 Prozent) der Umsätze auf eCommerce zurückzuführen. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Hotel- und Beherbergungsgewerbe. Hier lag der Anteil bei 26 Prozent.

Reizthemen weiterhin unverändert
Sicherheit und Datenschutz sind nach wie vor wichtige Themen beim eCommerce. Gerade Bestellprozesse mit Ausstausch von sensiblen Kundendaten sollten durch den Einsatz von Verschlüsselungstechnologie gesichert werden. Im Januar dieses Jahres boten laut Statistischem Bundesamt nicht mal ein Drittel (31 Prozent) der Online-Verkäufer verschlüsselte Leitungen an.

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