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Unternehmen geben sich schlechte Noten für ihr Application Management

15.11.11

Die Leistungsqualität im Application Management hat sich zwar in den letzten 18 Monaten nach eigenen Aussagen der Unternehmen etwas verbessert, es bleibt aber offenbar ein Problemkind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Vergleichsstudie der Ardour Consulting Group unter über 100 Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro Umsatz.

In der Erhebung gaben vier von fünf der befragten IT-Verantwortlichen an, dass die Anforderungen im Application Management in den letzten Jahren etwas oder sogar deutlich gestiegen sind. Dies stellt gegenüber 2010 einen Zuwachs von sechs Prozent dar, was nach Einschätzung des Ardour-Geschäftsführers Michael Maicher primär „auf die unveränderte Komplexitätsentwicklung im Softwarebereich der Unternehmen“ zurückzuführen ist.

Allerdings hatten die schwierigeren Rahmenbedingungen offenbar keinen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsqualität im Application Management. Im Gegenteil hat sich die Selbsteinschätzung innerhalb der letzten zwei Jahre etwas verbessert, bleibt jedoch auf einem kritischen Niveau. So gibt sich lediglich jedes sechste Unternehmen hierfür die Bestnote, auch die Beurteilung mit einem „Gut“ wird nur von 31 Prozent vorgenommen. Damit ist lediglich knapp die Hälfte der befragten Firmen mit ihrer eigenen Leistungsqualität zufrieden, 2010 waren dies insgesamt 11 Prozent weniger. Problematisch bleibt die Situation aber vor allem bei über einem Viertel der Unternehmen, die sich selbst ein mäßiges Urteil aussprechen. Denn sie sind der Auffassung, dass sie den Anforderungen im Software-Management nur unzureichend oder gar nicht gerecht werden können. Ähnlich viele haben sich die Note „befriedigend“ gegeben.

„Aus diesen Ergebnissen ist abzuleiten, dass trotz marginaler Verbesserung der Situation unverändert die Komplexität der Applikationslandschaften mit ihren vielfältigen gegenseitigen Abhängigkeiten einer Qualitätsentwicklung als Hemmschuh im Weg steht“, urteilt Maicher. „Dabei hat das Application Management eine enorme strategische Bedeutung für die Positionierung im Wettbewerb, weil es die Aufgabe hat, die erforderlichen IT-Fähigkeiten zur Unterstützung der unternehmenskritischen und damit erfolgsrelevanten Geschäftsprozesse bereitzustellen.“  

Doch für eine offensive Ausrichtung scheinen oftmals keine günstigen Rahmenbedingungen zu bestehen. Denn aus Sicht der befragten Praktiker belasten sie vor allem die Bedingungen bei den Kosten und der Wirtschaftlichkeit. Hier sehen mehr als zwei Drittel ihre Kernprobleme, dies sind sogar noch einmal 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. An zweiter Stelle im Ranking der Schwierigkeiten, denen sich die Verantwortlichen gegenüber gestellt sehen, findet sich das Performance-Management. Beurteilten 2010 gut die Hälfte der Unternehmen diese Aufgabe als sehr problembelastet, so sind es aktuell sogar schon 62 Prozent.

Bei der Gestaltung der Serviceprozesse scheint jedoch eine leichte Besserung eingetreten zu sein, während hingegen die strategische Orientierung offenbar zu einem neuen Problemfeld heranwächst. Im Ranking der größten Herausforderungen ist dieser Aspekt mit einem Zuwachs von 41 auf 57 Prozent auf den dritten Rang vorgerückt. Ähnliches gilt für das Portfolio-Management, das inzwischen ebenfalls für deutlich mehr IT-Verantwortliche an BedeutDie Leistungsqualität im Application Management hat sich zwar in den letzten 18 Monaten nach eigenen Aussagen der Unternehmen etwas verbessert, es bleibt aber offenbar ein Problemkind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Vergleichsstudie der Ardour Consulting Group unter über 100 Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro Umsatz.

In der Erhebung gaben vier von fünf der befragten IT-Verantwortlichen an, dass die Anforderungen im Application Management in den letzten Jahren etwas oder sogar deutlich gestiegen sind. Dies stellt gegenüber 2010 einen Zuwachs von sechs Prozent dar, was nach Einschätzung des Ardour-Geschäftsführers Michael Maicher primär „auf die unveränderte Komplexitätsentwicklung im Softwarebereich der Unternehmen“ zurückzuführen ist.

Allerdings hatten die schwierigeren Rahmenbedingungen offenbar keinen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsqualität im Application Management. Im Gegenteil hat sich die Selbsteinschätzung innerhalb der letzten zwei Jahre etwas verbessert, bleibt jedoch auf einem kritischen Niveau. So gibt sich lediglich jedes sechste Unternehmen hierfür die Bestnote, auch die Beurteilung mit einem „Gut“ wird nur von 31 Prozent vorgenommen. Damit ist lediglich knapp die Hälfte der befragten Firmen mit ihrer eigenen Leistungsqualität zufrieden, 2010 waren dies insgesamt 11 Prozent weniger. Problematisch bleibt die Situation aber vor allem bei über einem Viertel der Unternehmen, die sich selbst ein mäßiges Urteil aussprechen. Denn sie sind der Auffassung, dass sie den Anforderungen im Software-Management nur unzureichend oder gar nicht gerecht werden können. Ähnlich viele haben sich die Note „befriedigend“ gegeben.

„Aus diesen Ergebnissen ist abzuleiten, dass trotz marginaler Verbesserung der Situation unverändert die Komplexität der Applikationslandschaften mit ihren vielfältigen gegenseitigen Abhängigkeiten einer Qualitätsentwicklung als Hemmschuh im Weg steht“, urteilt Maicher. „Dabei hat das Application Management eine enorme strategische Bedeutung für die Positionierung im Wettbewerb, weil es die Aufgabe hat, die erforderlichen IT-Fähigkeiten zur Unterstützung der unternehmenskritischen und damit erfolgsrelevanten Geschäftsprozesse bereitzustellen.“ 

Doch für eine offensive Ausrichtung scheinen oftmals keine günstigen Rahmenbedingungen zu bestehen. Denn aus Sicht der befragten Praktiker belasten sie vor allem die Bedingungen bei den Kosten und der Wirtschaftlichkeit. Hier sehen mehr als zwei Drittel ihre Kernprobleme, dies sind sogar noch einmal 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. An zweiter Stelle im Ranking der Schwierigkeiten, denen sich die Verantwortlichen gegenüber gestellt sehen, findet sich das Performance-Management. Beurteilten 2010 gut die Hälfte der Unternehmen diese Aufgabe als sehr problembelastet, so sind es aktuell sogar schon 62 Prozent.

Bei der Gestaltung der Serviceprozesse scheint jedoch eine leichte Besserung eingetreten zu sein, während hingegen die strategische Orientierung offenbar zu einem neuen Problemfeld heranwächst. Im Ranking der größten Herausforderungen ist dieser Aspekt mit einem Zuwachs von 41 auf 57 Prozent auf den dritten Rang vorgerückt. Ähnliches gilt für das Portfolio-Management, das inzwischen ebenfalls für deutlich mehr IT-Verantwortliche an Bedeutung gewonnen hat und von ihnen vorne auf die Agenda gesetzt wurde. (WH)

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