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Unternehmen investieren in Aus- und Weiterbildung

14.05.10

Trotz oder vielleicht sogar wegen der Krise investieren die Unternehmen laut einer aktuellen IHK-Umfrage in die Weiterbildung ihrer Belegschaft und wollen sich hierüber qualifizierte Arbeitskräfte sichern. Im Detail gaben 96 Prozent der befragten Unternehmen zu Protokoll, nicht an betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen sparen zu wollen. Knapp ein Fünftel plant gar, die Schulungsangebote noch ausbauen zu wollen.

Ist der Arbeitsmarkt tot – tut Weiterbildung Not
Bei der Entscheidung für betriebliche Weiterbildung der Mitarbeiter spielen bei fast der Hälfte der Unternehmen (43 Prozent) positivere Geschäftserwartungen eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus ist die Aus- und Weiterbildung der Angestellten zunehmend als Instrument gegen den demographischen Wandel akzeptiert. Mit 65 Prozent ist sie die am häufigsten genannte Strategie gegen personelle Engpässe durch altersbedingtes Ausscheiden von Arbeitskräften und jedes zweite Unternehmen will die berufsspezifischen Fertigkeiten seiner Angestellten fördern. Weitere 25 Prozent planen, das Fachwissen der Mitarbeiter auszubauen und etwa ein Fünftel (21 Prozent) will die persönlichen und sozialen Kompetenzen der Arbeitskräfte optimieren. 

Jedes dritte Unternehmen betont laut IHK-Umfrage, dass sich die Investitionen  auch im Betriebsergebnis  niederschlagen müssen. Laut den Umfrage-Autoren verbirgt sich dahinter die Befürchtung, dass Mitarbeiter die Firma verlassen und somit der Investitionsrückfluss ausbleibt.

Für die Umfrage hatte die IHK Osnabrück-Emsland 105 Unternehmen um Auskunft gebeten.

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