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Laut einer aktuellen Studie von Forrester Consulting im Auftrag von Sterling Commerce zum Thema Electronic Data Interchange (EDI) sowie B2B-Anwendungen für Datenaustausch und -transfer nutzen die Unternehmen immer noch verschiedene Integrationslösungen parallel. Nach wie vor kämpfen die Unternehmen mit den Problemen, die sich durch solche Integrationsinseln ergeben. 80 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben jedoch an, die B2B-Systeme im Laufe des nächsten Jahres optimieren zu wollen.
Im Rahmen der Markterhebung zur EDI-Nutzung wurden 300 IT-Manager aus der nordamerikanischen Region, EMEA und dem asiatisch-pazifischen Raum zu den Indikatoren für eine Verbesserung der Zusammenarbeit mit ihren Handelspartnern befragt. Neben der Notwendigkeit Kosten zu senken (51 Prozent), wurden auch der elektronische Datenaustausch mit Business-Partnern (40 Prozent) und der Wunsch, Geschäftsprozesse sichtbar zu machen (43 Prozent), genannt. Bei Letztgenanntem drückt bei den Unternehmen noch der Schuh, da diese Zielsetzung laut Sterling Commerce nicht ohne Weiteres erreichbar ist. Der Grund laut Studienautoren: die manuellen Prozesse im Datenaustausch mit Geschäftspartnern konnten in der Vergangenheit nicht in Gänze eliminiert werden. So tauschen derzeit erst rund zwei Drittel der befragten Unternehmen mit 60 Prozent oder weniger ihrer Geschäftspartner EDI/B2B-Dokumente aus. Etwa 42 Prozent der Studienteilnehmer nutzen noch Tabellen und andere Textdateien für den Informationsaustausch mit 40 bis 100 Prozent der Partner.
Die Umfrage brachte darüber hinaus ans Licht, dass mindestens 64 Prozent der Interviewten mit mehr als 500 Handelspartnern Geschäftsbeziehungen pflegen, mit denen sie regelmäßig EDI/B2B-Dokumente austauschen müssen. Laut Sterling Commerce liegt in der Überwindung der technischen Probleme mit vorhandenen EDI/B2B-Lösungen gleichzeitig auch eine Chance zur Optimierung der geschäftlichen Effizienz und zur Senkung der Kosten. Ansätze, diese Probleme zu lösen, sehen die befragten Unternehmen in der Integration mit anderen Anwendungen (66 Prozent), bei der Zusammenarbeit mit Handelspartnern (59 Prozent), die Unterstützung kleinerer Partnerunternehmen ohne eigene EDI-Lösung (58 Prozent) und die Bestrebungen zur Prozessoptimierung als wichtig.
Von einer ganzheitlichen Strategie zur Verbesserung der B2B-Integrationsfähigkeit des Unternehmens erhoffen sich die befragten Unternehmen eine Reihe von Vorteilen: die Nutzung älterer Integrationsinvestitionen (78 Prozent) rangiert neben einer umfassenderen Kontrolle über die Datentransfers ganz oben auf der Vorteilsskala. Daneben wurde auch eine einfachere Unterstützung für optimierte Geschäftsprozesse und eine unkomplizierte Anbindung externer Partner an das vorhandene ERP-System genannt.
