Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Unternehmen scheuen die Transparenz durch ein Projektportfolio Management

09.03.11

Nach den Erfahrungen der Unternehmensberatung Ardour Consulting setzen viele Unternehmen durch die ungeordnete Vielfalt ihrer IT-Projekte viel Geld in den Sand. Ohne ausreichende Systematik und übergeordnete Ausrichtung geht neben der organisatorischen Etablierung von kontinuierlichen Nutzeneffekten und der Implementierung von Impulsgebern für das Veränderungsmanagement auch die Orientierung an den Unternehmenszielen verloren. Als Ursache dieser Entwicklung haben die Consultants die in den letzten Jahren massiv gestiegenen Projektaktivitäten festgestellt, die zudem oft von relativ isolierten Zielen und autonomen Ressourcen geprägt sind.

„Es entsteht eine stetig wachsende Schere zwischen den immer umfangreicheren Projektvorhaben und den Methoden für die Steuerung einer steigenden Anzahl von Projekten mit ihrer häufigen Intransparenz über Nutzen, Auswirkungen und Alternativen“, problematisiert der Ardour Consulting-Geschäftsführer Michael Maicher. Dadurch sei meist kein effektiver Einsatz der Ressourcen möglich, fehle es an einer durchgängigen Zielorientierung und leide die Qualität der Projekte.

„Statt der engen Verzahnung aller relevanten IT-Projekte entlang einer klaren und Governance-orientierten Strategieperspektive regieren oft widersprüchliche Vorgehensweisen ohne gemeinsamen Nenner“, lautet seine Kritik. Notwendig sei ein konzeptionell klares Projektportfolio Management als ein wertsteigerndes Instrument, das die Ressourcen der IT richtig einsetzt, Budgets strategiekonform allokiert und die Qualität der Projektergebnisse erhöht. „Es dürfen dabei nicht nur die Effizienz- und Profitabilitätssteigerung im Mittelpunkt stehen. Eine wesentliche Aufgabe des Projektportfolio Managements ist es auch, die Geschäftsstrategien zu unterstützen und nicht Einzelinteressen, damit Fehlinvestitionen vermieden werden“, betont der Unternehmensberater.

Zu den typischen Erscheinungsformen eines fehlenden oder inkonsequenten Projektportfolio Managements gehören laut Maicher beispielsweise die sogenannten U-Boot-Projekte. Diese Maßnahmen sollen bewusst relativ unbemerkt bleiben, weil sich die Motive für ihre Realisierung nicht zwangsläufig aus den strategischen Zielsetzungen ableiten lassen: „Ihr Nutzen ist zweifelhaft, ihre Auswirkungen sind unbekannt und ihre Notwendigkeit ist nicht ersichtlich“, beschreibt Maicher. Solange Projekte offizielle Entscheidungswege verlassen können, die Selektionskriterien bei der Projektauswahl nicht transparent sind oder wenn sich niemand Gedanken über die möglichen Synergiepotenziale in den Projekten macht, sind dies seiner Ansicht nach typische Anzeichen für ein fehlendes Projektportfolio Management. Auch eine mangelnde Transparenz der Projektlandschaft erachtet er als ein deutliches Indiz dafür.

„Die Unternehmen werden sich aber auf Dauer daran nicht mehr vorbei stehlen können, weil eine unkoordinierte Projektrealität zu große Leistungsverluste erzeugt und der wirtschaftlichen Vernunft widerspricht“, prognostiziert Maicher. Und dabei wird in seinen Augen die Frage im Mittelpunkt stehen, welcher Mix an Projekten den höchsten Wertbeitrag für das Unternehmen entwickeln helfen kann. „Es geht beim Projektportfolio Management nicht nur um den funktionalen Nutzen von Projekten im Sinne einer praktischen Problemlösung oder operativen Leistungssteigerung, sondern darum, dass sie auch zur Strategie des Unternehmens passen.“

Des Weiteren erwartet Maicher, dass ein Mehr an Planung und Abstimmung bei gleichzeitiger Verringerung der Projekte ein verbessertes Gesamtergebnis für das Unternehmen bewirken wird: „Die verantwortlichen Portfolio Manager sollten mehr Mut haben, schräge Projektanträge von vornherein abzulehnen. Leider fehlt an dieser Stelle oftmals die notwendige Governance und auch das Interesse des Managements“.

Weitere Meldungen

Gute Nachricht für Software-Entwickler

Mit dem Tool „piTop Configuration Management“ können Unternehmen auf einfache Weise das Pr

...
IT-Mittelstand nur mit Mühen auf internationales Parkett

Zu hohe Investitionskosten und ein erschwerter Zugang sind die beiden Hindernisse auf dem

...
Banken bringen Vertrieb auf Hochtouren

90 Prozent der Banken in Deutschland wollen verstärkt ihre Arbeitsabläufe im Vertrieb opti

...
2011 erneut deutlicher Zuwachs an ECM-Kunden bei d.velop

Der ECM-Spezialist d.velop AG hat im vergangenen Jahr, gemeinsam mit seinen Partnern, rund

...
Forrester Studie zur Server-Virtualisierung: Platz 3 für Europa

Laut einer Studie von Forrester ist die Server-Virtualisierung dem Nischendasein entwachse

...
DE-CIX: Internet-Verkehr soll bis 2015 um Faktor 20 wachsen

DE-CIX, der zentrale, internationale Internet-Knotenpunkt in Frankfurt am Main bleibt der

...
INFORA veranstaltet Fachtagung IT-Beschaffung

Die von der Unternehmensberatung INFORA GmbH erstmals 2005 durchgeführte Fachtagung IT-Bes

...
Online den User Management Index testen

Ein Online-Tool der Ogitix AG misst den Effizienzgrad im Benutzermanagement und ermittelt

...
Industrie 4.0 benötigt MES-Systeme

Die Idee von Industrie 4.0 meint die tiefgehende Verschmelzung der virtuellen IT-Welt mit

...
Hightech-Märkte legen in BRIC-Staaten kräftig zu

Die Industrienationen in Asien, Osteuropa und Südamerika lassen die internationalen Märkte

...