Aktuelle Praxishilfen:
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Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der
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Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt
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Laut einer Analyse von Gartner Research und Völcker Informatik laufen viele Identity-Management-Projekte zeitlich und finanziell aus dem Ruder, weil deren Komplexität unterschätzt wird. Einer der wichtigsten Aspekte in diesem Zusammenhang sei die unzureichende Qualität der vorhandenen Daten. "Üblicherweise liegt die Datenqualität bei den häufig genutzten Active Directory oder Lotus Notes Systemen bei 80 bis 85 Prozent, in stark fragmentierten ERP-Landschaften sogar noch weit darunter," konkretisiert Eckhard Völcker, Vorstandsvorsitzender der Völcker Informatik AG. Außerdem machten viele Unternehmen den Fehler, die Erzielung einer möglichst hohen Qualität der Daten und die Benutzerverwaltung als rein technisches Problem einzustufen.
Aus dem Abschlussbericht zur Analyse geht hervor, dass sich ein Betrieb bei der Verbesserung der Datenqualität neben der Technik auf zwei weitere wesentliche Eckpfeiler konzentrieren muss. Das sind zum einen seine Mitarbeiter, denen die Notwendigkeit einer hohen Datenqualität klar werden muss, und zum anderen die Prozesse. Entsprechende Regeln, Workflows und Audits sollten fester Bestandteil der Unternehmenskultur sein und von den Angestellten "gelebt" werden.
"Wichtig ist, dass die Einordnung von Personen in Organisationsstrukturen und funktionale Einheiten klar und widerspruchsfrei ist", so Eckhard Völcker. Viele Tools bieten bei der Benutzerverwaltung nur unzureichenden Support zur Verbesserung der Datenqualität. Deren vordringlichste Aufgabe sei jedoch ist, einer bestimmten Person konzernweit nicht nur eine eindeutige Identität (unique ID) zuzuordnen, sondern sicher zu stellen, dass jeder Account auf allen relevanten IT-Systemen dieser unique ID zugeordnet wird.
Wie lässt sich die Datenqualität verbessern? In einem ersten Schritt sollten die Hauptidentitäten der Nutzer aus einer möglichst vertrauensvollen Quelle - meist handelt es sich dabei um Human-Resource-Systeme – ausgelesen werden. Danach sollte eine global gültige Nutzer-ID für jeden Mitarbeiter erstellt werden. Ab sofort können beispielsweise Genehmigungsabläufe, Provisionierung oder Abrechnungen über das eingesetzte Tool laufen. Im letzten Schritten sollten "dirty data" (Konten, die nicht eindeutig einer Person zugeordnet werden können) begutachtet und gesäubert werden. Die Verwaltung aller notwendigen Änderungen der IT-Zugangsberechtigungen können nun von einer zentralen Plattform aus gemanagt werden.
