Aktuelle Praxishilfen:

Ganzheitlich digitale Rechnungsprozesse

In der Praxishilfe werden die kritischen Faktoren in der gegenwärtigen Realität

... [mehr]
Fitness-Check der IT-Infrastruktur

Die Praxishilfe untersucht die Leistungsbedingungen anhand von zehn zentralen Me

... [mehr]
Auswahl des IT-Providers nach der Service-Qualität

Anhand der Praxishilfe können die Anwender unter dem Gesichtspunkt der Service-Q

... [mehr]
Analyse der internen IT-Service-Qualität

Im Wettbewerb kommt nicht nur den IT-Technologien, sondern auch der Qualität der

... [mehr]
Anforderungsanalyse ECM

Die Praxishilfe beschäftigt sie sich insbesondere mit den zentralen Nutzenaspekt

... [mehr]
Suchen & Finden  
erweiterte Suche  

Veränderungsmanagement wird ein zentrales ITSM-Thema

11.11.11

Nach Einschätzung des Beratungshauses exagon wird zu den elementaren Anforderungen in der IT-Organisation zukünftig ein intelligentes Change Management, im Sinne der Gestaltung und Flexibilisierung organisatorischer Veränderungen, gehören. Unternehmen  müssen, wohl oder übel, mit einer hohen Veränderungsdynamik leben, so dass sich auch das IT Service Management, als integratives und unterstützendes Element der Geschäftsprozesse dieser Unternehmen, permanent neuen Anforderungen  stellen muss. Ursachen sind vor allem Reorganisationen aufgrund strategischer Anpassungen an die ebenfalls sehr veränderlichen Marktbedingungen und Kundenbedürfnisse. Aber auch personelle Wechsel bei den Führungskräften oder neue technische Entwicklungen für die Geschäfts- und Produktionsprozesse gehören zu den Impulsgebern.

„Der Wandel ist eigentlich ein prägnantes Kennzeichen von Wirtschaft und Gesellschaft, trotzdem wurde das Change Management lange Zeit als reines Nice-to-have-Thema betrachtet. Durch diese Wertung konnten die Unternehmen ihre Augen davor verschließen, obwohl sie selbst permanent am eigenen Wandel konstruktiv gearbeitet und ihn ausgelöst haben“, problematisiert exagon-Geschäftsführer Werner Stangner. Dieser Widerspruch sei gerade auch in der IT-Organisation zu beobachten.

„Letztlich bewirkt jede Modifikation einer Strategie oder Einführung einer neuen Technologie Veränderungen, beispielsweise in den Prozessen, Arbeitsinhalten und Rollen. Dies gilt es, sinnvoll zu steuern, um zu den gewünschten Effekten der Investitionen oder Reorganisationen zu gelangen“, betont Stangner. Dies sei unwidersprochen, trotzdem fehle es den meisten Unternehmen derzeit hier jedoch nicht nur an den notwendigen methodischen Konzepten, sondern es werde auch die strategische Bedeutung eines systematischen und möglichst durchgängigen Change Managements unterschätzt. Dies reduziere die Erfolgsperspektiven von Projekten oder gefährde mitunter sogar deutlich ihre Ergebnisse.

„Ein erfolgreiches Veränderungsmanagement kennzeichnet sich nicht nur durch die Fähigkeit, umdenken zu können und Gewohnheiten zu verlassen, vielmehr benötigt es auch eine interne Institutionalisierung dieses Themas“, fordert Stangner. Dazu gehören für ihn die Etablierung entsprechender Verantwortlichkeiten und personeller wie finanzieller Ressourcen ebenso wie spezifische Kompetenzen im Umgang mit Veränderungen. Denn nur unter diesen Voraussetzungen könnten Strukturen, Prozesse und Kommunikationsbedingungen zielgerichtet optimiert werden.

Der exagon-Berater ist sich allerdings sicher, dass das Change Management im Bereich ITSM zukünftig deutlich stärker Fuß fassen wird. „Nicht einzelne Technologien oder Prozessstandards wie ITIL werden in den Fokus rücken, sondern wie die IT-Organisationen in der Lage sind, den permanenten Wandel aktiv zu unterstützen und mitzugestalten.“ Dies sei eine übergreifende Anforderung und gewinne deshalb an strategischer Relevanz. Dafür müssten jedoch neue Modelle mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise implementiert werden, die sich über die Organisationsverhältnisse mit ihren Systemen, Prozessen und Menschen erstrecken, aber als zusätzliches Element auch intelligente Steuerungsmethoden enthalten. „Diese neue Dimension des Change Managements wird auch die Idee der Kontinuierlichen Verbesserungsprozesse berücksichtigen und damit den Praxisbedürfnissen besser entsprechen“, weist Stangner die Richtung. (WH)

Weitere Meldungen

BARC startet weltweite Anwenderbefragung zum Thema BI

Das Analystenhaus BARC geht mit seiner renommierten Studie „BI-Survey“ in die nächste Rund

...
Webtrekk gibt Internet-Statistik III/2010 heraus

Die in Berlin ansässige Webtrekk GmbH, Anbieter von Webanalysen, hat die Webstatistik für

...
Schlechte Noten für die Tools im Konfigurationsmanagement

Jeder zweite Verantwortliche in der Softwareentwicklung der Unternehmen ist mit den einges

...
Sixt gründet Unit für Online-Geschäftsmodelle

Die Sixt AG, Deutschlands größter Autovermieter und Leasing-Anbieter, hat die Tochtergesel

...
Automobilzulieferer führt SAP in drei Monaten ein

In einer Zeit von nur drei Monate führte der Automobilzulieferer Holocher+Bauer mit Unters

...
Henkel Beauty Care führt weltweit MES-Lösung von FELTEN ein

Henkel Beauty Care hat sich für das Manufacturing Execution System PILOT mit seinen gesamt

...
Nord-Soft und etvice kooperieren bei SaaS-Lösung für Finanzberater

Die Nord-Soft GmbH hat ihr Provisionssystem STAB C/S im Rahmen einer Produktkooperation in

...
Stresstest zum Energiemanagement in der Produktion

Die FELTEN Group hat als Online-Tool einen Stresstest für das Energiemanagement in der Pro

...
coretelligence und Panoratio schmieden gemeinsame BI-Konzepte

Das auf Business Intelligence (BI) spezialisierte Beratungshaus coretelligence und Panorat

...
Die Fertigungsunternehmen rudern in Sachen Production Intelligence zurück

Die Fertigungsunternehmen erklären zwar mehr denn je Production Intelligence (PI) zu ihrer

...