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Virtuelle Landschaften verlangen neue Infrastrukturtools

01.09.09

Die Einführung virtueller Technologien führt nach Meinung der Unternehmen zu deutlichen Veränderungen im Management der IT-Infrastruktur. Einer aktuellen Erhebung des Softwarehauses xTigo zufolge sind die herkömmlichen Management-Systeme in den Augen der Anwender dafür jedoch nur bedingt geeignet. Danach sind 42 Prozent der rund 200 befragten IT-Verantwortlichen der Auffassung, dass der Einsatz virtueller Systeme und Anwendungen einen höheren Aufwand beim Infrastrukturmanagement erzeugt. Für weitere 29 Prozent gilt dies teilweise, während jeder achte IT-Manager von ähnlichen Bedingungen wie bisher ausgeht. 17 Prozent verfügen hierzu noch über keine klare Einschätzung. An konkreten Konsequenzen für das Infrastrukturmanagement durch die Virtualisierungslösungen erwarten die Unternehmen besonders ein schwierigeres Management der Ressourcen (70 Prozent) aufgrund der höheren Komplexität der IT-Landschaft. Ähnlich viele (66 Prozent) problematisieren höhere Ansprüche an die Kontrolle und Verwaltung der virtuellen Infrastruktur-Elemente. Mit den klassischen Lösungen für das System-Management lassen sich die Virtualisierungstechnologien nach Meinung der meisten Technikverantwortlichen nicht verwalten.

Lediglich ein Viertel von ihnen glaubt, dass die Tools für herkömmliche Architekturen vollständig ausreichend sind. Alle anderen sehen hier erhebliche Restriktionen (38 Prozent) oder zumindest deutliche Beschränkungen (15 Prozent). Noch zu keiner abschließenden Meinung ist in der Frage, ob der Einsatz dieser Technologien neue oder ergänzende Infrastruktur-Tools erfordert, jedes fünfte Unternehmen gekommen.

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