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Web 2.0 in den Unternehmen angekommen

20.07.09

Die Nutzung von Blogs, sozialen Netzwerken und anderen Errungenschaften des Web 2.0 ist für die Unternehmen längst zu Standard geworden. So entstehen Geschäftskontakte über Xing, man hält via Facebook Kontakt oder tauscht Meinungen über Blogs aus. Glaubt man den alarmierenden Umfrageergebnissen des Security-Spezialisten Websense hat man hierzulande bei der IT-Sicherheit noch Nachholbedarf. Rund 80 Prozent der Unternehmen gestatten ihren Angestellten den Zugang zu Web 2.0-Seiten und zwei Drittel der deutschen IT-Manager stehen der Nutzung positiv gegenüber. Dem gegenüber steht ein großer Teil (39 Prozent), der die Aministration als einen Alptraum empfindet, und das trotz steigender Nachfrage. Der Wunsch nach mehr Web 2.0 kommt insbesondere aus dem IT-Bereich (38 Prozent). Aber auch das Marketing (29 Prozent) und der Vertrieb (35 Prozent) wissen um die Vorteile und etwas mehr als ein Drittel (34 Prozent) der Führungskräfte sehen bei der Nutzung noch Ausbaupotenzial.

Unterschiede in Wahrnehmung und der tatsächlichen IT-Sicherheit
Bemerkenswert findet der Security-Spezialist die Lücke zwischen vermeintlicher und tatsächlicher IT-Sicherheit beim Umgang mit dem Web 2.0. Eine überwältigende Mehrheit (86 Prozent) geht davon aus, dass die IT sicher ist. Ein etwas anderes Bild zeigt sich laut Websense bei Nachfrage: so gaben 65 Prozent der Umfrageteilnehmer zu Protokoll, ohne Echtzeitanalyse von Content im Web unterwegs zu sein. Knapp zwei Drittel (60 Prozent) haben keine Lösung implementiert, die Websites nach bösartigen Programmcodes durchsucht. In 59 Prozent der Unternehmen kann ein URL-Re-Direct nicht wirksam unterbunden werden. Der Anteil derer, die über keinen Malwareschutz verfügen, ist mit 58 Prozent immer noch sehr hoch. Gleiches gilt für den Schutz von vertrauenswürdigen Daten. An dieser Stelle haben noch mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen Nachholbedarf. Und auch beim Phishing scheint es so, als ob die Gefahr nicht wahrgenommen würde. So verzichten immer noch mehr als ein Drittel (37 Prozent) auf entsprechende Lösungen zur Abwehr und für etwa ein Fünftel der Umfrageteilnehmer scheint es egal, ob unternehmenskritische Daten ihren Weg auf Web 2.0-Seiten finden.

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